Interview von Sawitri Haßmann mit DJ Jolly

Für das nachfolgende Interview wurde DJ Jolly von Sawirti Haßamm aus Filderstadt für ihre schulische Jahresarbeit zum Thema "DJ Kultur" befragt.


  • Wie bist du dazu gekommen DJ zu werden? War dies z.B. ein Kinder-/Jugendtraum von dir?


Überhaupt nicht, das war ein großer Zufall. 1996 war das "Irish Pub" in Ludwigsburg eine meiner Stammlocations. Der Inhaber kam günstig zu einem Mischpult, zimmerte eine DJ Kanzel und stellte das dort auf. Er fragte mich dann, ob ich DJ's kennen würde, da er gerne ab und an DJ's auflegen lassen möchte. Ich sagte, dass ich nur die DJ's der alternativen Musikszene im Darkwave / Gothic Bereich kenne, wo ich verkehre. Er überlegte, meinte "Warum nicht ?" und großkotzig wie ich war sicherte ich ihm zu, ihm einen zu besorgen. Also druckte er das Event bereits in seinen Flyer und kündigte es an. Doch alle DJ's die ich fragte, zeigten kein Interesse. Keiner konnte sich vorstellen dass das funktioniert. Der Abend nahte und der Inhaber war recht verärgert über mein Versprechen, welches ich nun nicht einhalten konnte. Da meinte er, dann müsse ich das eben selbst machen, ich sei der einzige, der in dieser Musik überhaupt bewandert sei. So zog ich herzklopfend an jenem verregneten Oktobertag 1996 los, notdürftig ausgestattet und ohne jegliche Erfahrung - und völlig unambitioniert. Ich dachte : "Okay, ich zieh das heute durch und werde froh sein wenn ich es hinter mir habe." Doch der Abend lief phantastisch und die Leute waren begeistert. Der Inhaber war ebenso begeistert, klopfte mir danach auf die Schulter und sagte : "Ab November machen wir das nun einmal die Woche. Mit Dir !"


  • Hattest du einen Mentor oder hast du es dir selbst beigebracht? Hatte es auch lange gedauert, die Technik zu beherrschen?

Nein, ich musste mir alles selbst erarbeiten. Damals war das noch nicht so schwer. Ich legte mit Schallplatten, CDs und - Achtung ! - Musikkassetten auf ! Das waren alles Dinge, die einem schon von zu Hause ja sehr vertraut waren. Der Rest der Technik war im "Irish Pub" überschaubar und simple. In der heutigen volldigitalisierten Welt ist das natürlich etwas anderes. Und entwickelt sich stetig und schnell weiter. Es kostet mich heute deutlich mehr Mühe, mit der Technik, Hardware, Software usw. klar zu kommen und mich rein zu arbeiten. Technische Versiertheit gehört nicht zu meinen Stärken als DJ...


  • Woher kommt dein DJ-Name?

Ein früherer Fussball-Trainer von mir gab mir schon als Teenager mal den Namen nach einem Spiel. Er sagte in der Kabine : "Du bist über den ganzen Platz gerannt wie Jolly Jumper und hast die Kugel dann versenkt, Klasse." Dann war ich eben für alle der Jolly :-D


  • Wo hast du mit dem Auflegen angefangen?

Wie bereits erwähnt war der Irish Pub (welcher dann zum "Tamer's Club" wurde) meine erste DJ-Station. Eineinhalb Jahre später dann eröffnete die nahegelegene Rockfabrik Ludwigsburg den Club 2 und suchte speziell DJ's im alternativen Musikbereich. Also rief ich dort an, stellte mich vor, bekam meine Chance - und dann nahm das ganze richtig Fahrt auf und bekam eine Eigendynamik. Wenn ich heute zurückblicke - unfassbar !


  • Wo fand dein erster öffentlicher Auftritt statt?

In eben jenem "Irish Pub" (Tamer's Club)

  • An welchen Tagen arbeitet man überwiegend als DJ? Wirklich nur an den Wochenenden?


Inzwischen ja. Die Zeiten haben sich geändert. Früher hatten die Diskotheken noch an jedem Tag in der Woche offen und boten Programm. Auch die Rockfabrik Ludwigsburg. Heute unvorstellbar, dass damals noch fast 1000 Leute montags oder donnerstags hin strömten. Meine Tage waren Montag, Freitag und Sonntag im Club 2. Dazwischen hatte ich noch anderweitig DJ Gigs. Heute kenne ich keinen einzigen Club mehr, der auch unter der Woche überhaupt öffnet. Von den 1000 Leuten früher kamen z.B. donnerstags in die Rockfabrik gerade mal noch 100. Das Internet war der Tod der Clubszene. Viele Clubs schlossen auch nach und nach, weil sie von zwei offenen Tagen in der Woche nicht mehr leben konnten. Die Zeiten haben sich geändert. Man begann, die Freunde im Internet zu treffen und "musste" nicht mehr raus. Man begann zu chatten, statt persönlich miteinander zu kommunizieren. Man tauschte sich Bilder aus, anstatt sich zu sehen und zu treffen. Man schickte Emoticons, statt sich ein persönliches Lächeln zu schenken. Man bestellte Essen und Trinken nach Hause, anstatt zusammen im Bistro der Rockfabrik was zu essen. Man hörte Musik im Internet und auf dem PC zu Hause. Grenzenlos. Auf Knopfdruck.Unbegrenzt. Jeder war plötzlich selbst sein eigener "DJ". Man hatte im TV und per Internetradio unzählige Kanäle. Da könnte man noch viel zufügen. Das alles aber hat die Zeiten und die Menschen verändert - und somit auch leider die Clubkultur. Ich bin ehrlich gesagt sehr froh und dankbar darüber, dass ich noch andere Zeiten erlebt habe.


  • Wie viele Auftritte hat ein DJ im Monat ungefähr? Stimmt es das ihr sehr viel unterwegs seid und eigentlich nur aus dem Koffer lebt?

Nein, wie in der letzten Frage beschrieben sind diese Zeiten vorbei. Wenn man wirklich viel gebucht wird, hat man maximal 6-7 DJ Gigs im Monat. Das hängt auch vom Monat ab. Im Sommerloch (Juli/August) muss man um jedes booking froh sein, welches man bekommt - nicht wenige Clubs machen inzwischen sogar Sommerpause und haben über die Sommermonate geschlossen. Sehr umsatzstark sind hingegen Monate mit vielen Feiertagen. Denn an Vorfeiertagen sind die Clubs immer auch sehr voll. Der April / Mai beschert mir immer zahlreiche DJ Gigs mit Ostern, Walpurgisnacht, Pfingsten, Himmelfahrt, Fronleichnam etc. So auch der Dezember mit den Festen und Feiertagen. Da kam es die letzten Jahre schon vor, dass ich 4-5 Nächte am Stück auf der Kanzel war.


  • Was gehört alles dazu, wenn man ein guter DJ sein möchte?


Sagen wir so : Es gibt zwei Arten von "schlechten" DJs. Die einen sind die, die nur das auflegen was ihnen selbst auch gefällt. Das geht meistens schief ! Die anderen sind die, die nur das auflegen was das Publikum will und sich somit entbehrlich machen. Ein DJ muss eine eigene Handschrift haben. Er hat keinen pädagogischen Auftrag, also muss er das Publikum auch nicht "erziehen", Aber er darf sich auch nicht vom Publikum "erziehen" lassen ! Er muss eben die Mischung und den Spagat zwischen diesen Polen finden. Mit der Zeit arbeitet man nur noch mit Erfahrung und Intuition. Man muss die Gäste nicht nur sehen, sondern sie auch fühlen. Atmosphären wahrnehmen und sich jederzeit einer Situation anpassen. Vor allem, wenn man an einem Abend mehrere Genres (Musikstile) bedient. Das ist natürlich leichter, wenn man sein Publikum kennt. Eine größere Herausforderung ist es immer, in fremden Städten vor fremden Publikum aufzulegen. Ich bin sehr entspannt beim Auflegen, aber in dieser Situation habe ich heute noch etwas die Flatter. Darüber hinaus ist es immer ratsam, seine Ambitionen und Ziele immer klein zu halten oder noch besser : Gar keine zu haben. Damit vermeidet man immer Frust und das Gefühl des Scheiterns. Und zu guter Letzt bin ich immer ganz gut damit gefahren, dass ich nicht immer auf Leute gehört habe, sondern einfach mein Ding durchgezogen habe - sonst würde ich heute nicht da stehen wo ich nach 25 DJ Jahren stehe.

Natürlich gehört auch eine große Portion Glück dazu, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Das war bei mir der Fall. Ich hatte auch das Glück, dass mir die Veranstalter meist völlig freie Hand in der Ausübung der Kunst gegeben haben und ich mich uneingeschränkt voll entfalten und verwirklichen durfte - allen voran die Rockfabrik Ludwigsburg, der ich viel zu verdanken habe !


  • Kann man von dem Beruf als DJ gut leben?

Die Frage kann man nicht pauschal beantworten. Das hängt von vielen Faktoren ab, vor allem von der persönlichen Lebenssituation, den Ansprüchen, der Szene in welcher man auflegt, den Gagen usw. Beispiel : Wenn jemand noch zu Hause bei den Eltern wohnt und keine Miete zahlt, kein Auto und keine Kinder hat und auch sonst keine großen Anspüche, zudem als DJ im Berliner "Berghain" jedes Wochenende auflegt, dann wird er sogar wohl reich damit werden. Beispiel 2 : Ein Familienvater mit drei Kinder, der sein Haus abzahlt und einen Daimler fährt wird definitiv nicht davon leben können, wenn er in Berlin in einer kleinen Vikinger-Bar als DJ arbeitet...


  • Wo war der entfernteste Gig, den du gespielt hast?


Schwer zu sagen, da ich bereits in Ludwigsburg, Mannheim und Berlin gelebt habe und lebe. Kommt drauf an was ich als "Heimat" oder "zu Hause" definiere. Also ich hatte bisher noch keinen DJ Gig im Ausland, war aber bisher in Stuttgart, Berlin, Köln, Karlsruhe, Braunschweig, Wiesbaden, Nürnberg, Augsburg und anderen Städten am Start. Zu Hause ist dort, wo man mich hört.


  • Was machst du, wenn eine Party nicht in Schwung kommt? Hast du spezielle Stimmungssongs?

Ja, das gibt es immer mal wieder. Jeder Abend verläuft anders. In diesem Falle muss ich wirklich auf die abgedroschensten Clubhits zurückgreifen, die ich selbst nicht mehr hören kann und will. Aber genau das funktioniert dann auch !


  • In welcher Location/ welchem Club hast du bisher am liebsten aufgelegt?

Rockfabrik Ludwigsburg - mein zweites Wohnzimmer !


  • Was war das Komischste was dir bei einem Gig je passiert ist?

Ich erinnere mich, dass sich früher im Club 2 der Rockfabrik so ein roter "NOT . AUS" Knopf befand. Irgendwann wollte ich die Lüftung höher schalten und habe aber aus Versehen dann genau diesen Knopf betätigt.

Rums ! Alles ging sofort aus, Beleuchtung im Club ging an und es war still. Und das in einem vollen Club und bei voller Tanzfläche. Bis ich erst mal gerafft hatte was eigentlich los war und alles wieder am Start hatte, war der Club fast leer.


Und genau dann erschien der Chef im Club und fragte mich, warum ich eigentlich heute keine Gäste ziehe...




  • Wer sind deine Top 3 Vorbilder beim Auflegen? Und warum?

Ich hatte nie Vorbilder und habe keine. Ich mache einfach mein Ding. Vorbilder sind gefährlich, man läuft Gefahr, sich zu einer Billigkopie von ihnen zu machen.


  • Wie gehst du ein Set an? Wie inspirierst du dich?

Da jeder Abend anders verläuft und somit nicht planbar ist, geschieht alles spontan und flexibel. alles andere ist nicht professionell. Erstellte DJ Sets im Voraus sind meist tödlich ! Ich denke nie weiter als bis zum nächsten song, beobachte die Tanzfläche, die Menschen und fühle die Atmosphäre. Erst dann entscheide ich, was ich als nächstes spiele. Wenn ein Gast mich fragt : " Was spielst Du so als nächstes ?" (was nicht selten vorkommt), pflege ich zu sagen : "Sag mir wie sich die Tanzfläche und der Abend entwickelt, dann kann ich es Dir sagen."


  • Wo würdest du gerne mal auflegen?

Ich habe da keine Ziele. Alles was seit 1996 geschehen ist, empfand ich als Geschenk und Glück. So soll es auch weiterhin sein. Es kommt wie es kommt.


  • Gibt es noch etwas, das dich bei deiner Tätigkeit als DJ stört? Musikwünsche von Gästen zum Beispiel?


Da gibt es einiges. Zum Beispiel endlose Diskussionen mit aufdringlichen und penetranten Leuten, deren Musikwunsch überhaupt nicht in den Abend passen. Da muss man sich zigmal rechtfertigen, warum man keine "Helene Fischer" bei einer Punk-Party spielt... Zehn verschiedene Gäste, die sich fünf Minuten vor Feierabend noch zehn verschiedene wünschen, obwohl sie sechs Stunden Zeit hatten, den Wunsch zu äußern - und dann am besten noch uneinsichtig sind, dass das heute nicht mehr reicht. Das hat man fast immer.

Dann hasse ich noch Unhöflichkeit, wie "Hey, Dj , spiel mal...." . Das ignoriere ich in der Regel. Gute Chancen hat wer höflich formuliert "Könntest Du bitte ..... spielen ?" reicht schon. Das hat einfach mit Anstand zu tun. Ich hasse es ebenso, wenn mich Leute erst gar nicht mehr fragen, sondern einfach ihr Handy vors Gesicht halten, wo sie den Song eingetippt haben, was immer häufiger vorkommt. Meine Frage lautet dann, ob wir schon so weit sind dass wir nicht mehr miteinander reden. Auch von Drogen habe ich immer die Finger gelassen, obwohl mir in all den Jahren schon allerlei unter die Nase gehalten wurde. Ich habe es auch nie vermisst und denke, ich komme auch ohne dieses Zeug ganz gut klar mit meinem Leben. Ich habe mich gerne ganz unter Kontrolle und bei allem was ich kreiere und mache einen klaren Kopf und Verstand. Ach, da gibt es noch vieles...

  • Was macht eigentlich eine gute Party aus?

Dass man als DJ in glückliche Gesichter schaut und die Menschen glücklich nach Hause gehen. Man hat als DJ mehr Verantwortung als man vermuten mag. Wenn Leute weite Strecken in Kauf genommen haben um etwas zu erleben und dann enttäuscht wieder nach Hause fahren, macht mich das schon betroffen. Wohl wissend, dass man es niemals jedem recht machen kann.


  • Bleibt für dich noch Zeit zum selber feiern? Wenn ja wann, wo und zu welcher Musik am liebsten?

Es gibt Zeiten, da bin ich um jedes freie Wochenende froh und geniesse die Ruhe, die ich habe. Ansonsten bin ich gerne auch unterwegs. In Berlin gibt es unzählige Möglichkeiten. Da fällt sogar oft die Entscheidung schwer. Aber ein paar Clubs habe ich schon lieb gewonnen, wie z.B. den Kit Kat Club.


  • Welchen Hit hättest Du gerne geschrieben/ oder produziert?


Fällt mir keiner ein, sorry. Das überlasse ich dann doch lieber anderen :-)


  • Welche war deine beste Erfahrung als DJ? Gibt es einen Gig der dir am meisten Freude bereitet hat?

Spontan fallen mir die beiden DJ Gigs beim "Open Air im Schloß" in Ludwigsburg vor jeweils über 5000 Leuten ein. Das war natürlich schon ein Erlebnis. Und ich hatte endlich Platz auf der großen Bühne um mich auszutoben. Daneben gibt es unzählige schöne kleine Erfahrungen durch Gäste, vor allem wenn man viel Dankbarkeit und Wertschätzung bekommt. Daran gewöhnt man sich nicht, das berührt immer wieder auf's Neue !

  • Legst du auch Musik auf, die du persönlich nicht hörst du magst?

Das kommt drauf an. Ich würde niemals Volksmusik, Polka, Country oder Hip Hop auflegen. Innerhalb meiner heimischen Musikstile lege ich ansonsten auch songs und Bands auf, die ich nicht mag. Wenn auch sehr ungerne. Es geht aber schließlich nicht um mich. Ein Möbelverkäufer der nur die Möbel verkaufen will die ihm selbst gefallen, wäre ein schlechter Verkäufer...


  • Spielst du lieber in Clubs oder Festivals?

Festivals sind ganz besondere Highlights. Aber dennoch bevorzuge ich eher Clubs, da man näher an den Gästen dran ist und sie mehr fühlt und sieht.


  • Was hast du in Zukunft noch so geplant?

Ich hoffe erst mal auf das Ende dieses Corona-Horrors um überhaupt wieder etwas starten zu können... Planen ist um Moment da überhaupt nicht möglich, so lange es nicht mal eine Perspektive gibt. Ich weiß ja noch nicht mal, wer in dieser Branche überhaupt Corona überleben wird.


  • Welche Ziele strebst du für die nächsten Jahre an?

Das Leben steckt voller Veränderungen. Ich plane nie über Jahre voraus, man weiß ja nie was kommt. Doch wenn alles die Jahre so weitergehen würde wie es vor Corona war, dann wäre ich schon zufrieden.

  • Wenn du nur noch Open Air oder Indoor Auflegen könntest, worauf würde deine Wahl fallen ?

Eindeutig Indoor !


  • Wie wirkt sich Corona auf die Clubszene aus? Welche Möglichkeiten besteht die Fans trotzdem zu erreichen?


In der Clubszene gibt es die Initiative "Alarmstufe Rot" mit bisher zwei Großdemonstrationen in Berlin. Nicht gegen die Corona-Maßnahmen, aber gegen die mangelnde Unterstützung und Hilfe vom Staat. Viele fühlen sich komplett im Stich gelassen. Die Politiker scheinen wirklich nicht zu ahnen, wie viele Arbeitsplätze da dran hängen. Das fängt beim Clubinhaber an und hört bei der Toilettenfrau auf. Daneben die Druckereien für Werbeflyer, Stagehands, Personal, DJ's etc. Wir waren die ersten die dicht machen mussten und werden die letzten sein, die wieder loslegen dürfen. Das kann ohne anständige Hilfen nicht gut gehen. MIr ist in Stuttgart eine location bekannt, die monatlich fast 30.000 € Pacht zahlen muss, dazu laufende GEMA-Gebühren und weitere laufende Kosten. Und das bei monatlichen Einnahmen von genau 0,00 € - seit März 2020. Das kann auf dauer nicht mehr funktionieren.

Ich selbst unterhalte die Leute durch Live Streams, DJ Sets oder Musiksendungen via Internet auf meinem eigenen Kanal - mehr kann man leider nicht tun.


  • Hattest du Existenzangst durch Corona oder schaust du einfach nach vorne?

Nein, ich habe mein festes Standbein in der Berliner Charité. Die Ausfälle als DJ schmerzen zwar empfindlich und man lebt seit Monaten auf sehr kleinem Fuß und muss schauen wie man über die Runden kommt - aber ich leide nicht die Not, die nun ein Vollselbständiger hat. Ich glaube vielen geht es im Moment auch schlechter als mir, daher will ich nicht jammern. Zudem zeigen die Leute eine sehr große Solidarität mit mir und unterstützen mich mit Spenden, was einiges auffängt und es mir ermöglicht durchzuhalten und nicht aufzugeben. Mental und finanziell.

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